für die Nutzung der SaaS-Plattform „klarofix" · Stand: Mai 2026
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software „klarofix" zwischen Maximilian Hertwig (Einzelunternehmen), handelnd unter „Maximilian Hertwig & Co. Markenstrategie", Rosengarten 14, 23730 Neustadt in Holstein – nachfolgend „Anbieter" – und den in § 1 Abs. 2 dieser AGB bezeichneten Kunden.
(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB ist ausgeschlossen.
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt hat.
(1) Gegenstand des Vertrages ist die entgeltliche oder unentgeltliche Bereitstellung der Software „klarofix" als Software-as-a-Service (SaaS) zur Nutzung über das Internet.
(2) „klarofix" ist eine webbasierte Plattform für Handwerksbetriebe und Dienstleister, die insbesondere folgende Funktionen umfasst:
(3) Der Anbieter schuldet nicht die Herstellung und Aufrechterhaltung der Datenverbindung zwischen dem IT-System des Kunden und dem Übergabepunkt des Servers.
(1) Die Präsentation der Software auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar.
(2) Durch Abschluss des Registrierungsvorgangs gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Nutzungsvertrages ab. Der Vertrag kommt erst durch die Freischaltung des Nutzerkontos oder eine ausdrückliche Bestätigung in Textform durch den Anbieter zustande.
(3) Der Kunde ist verpflichtet, die bei der Registrierung abgefragten Daten wahrheitsgemäß und vollständig anzugeben.
(1) Der Anbieter stellt die Software in verschiedenen Tarifen bereit:
(2) Der Anbieter ist berechtigt, die Software jederzeit weiterzuentwickeln und Funktionen anzupassen, sofern die Erreichung des Vertragszwecks dadurch nicht gefährdet wird und die Änderungen für den Kunden zumutbar sind.
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses aktuellen Preise:
(2) Alle Preise verstehen sich zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.
(3) Die Abrechnung erfolgt wahlweise monatlich oder jährlich im Voraus. Die Zahlung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe Ltd.
(4) Die Rechnungsstellung erfolgt in digitaler Form durch den Anbieter.
(1) Bei monatlicher Abrechnung läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Parteien jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats gekündigt werden.
(2) Bei jährlicher Abrechnung beträgt die Mindestlaufzeit 12 Monate. Der Vertrag verlängert sich automatisch um weitere 12 Monate, wenn er nicht vor Ablauf der Laufzeit gekündigt wird.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Kündigungen können über das Nutzerkonto oder in Textform erfolgen.
(1) Der Anbieter ist berechtigt, die Preise mit einer Ankündigungsfrist von mindestens 6 Wochen in Textform anzupassen, sofern sich relevante Kostenfaktoren (z. B. Hosting, Lizenzkosten) ändern.
(2) Im Falle einer Preiserhöhung steht dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Erhöhung zu. Übt der Kunde dieses Recht nicht aus, gilt die Änderung als akzeptiert.
(1) Der Kunde erhält ein auf die Laufzeit des Vertrages befristetes, einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht zur Nutzung der Software über das Internet.
(2) Dem Kunden ist es untersagt, die Software über die vertragliche Nutzung hinaus zu vervielfältigen, zu veräußern, zu vermieten oder Dritten zugänglich zu machen. Reverse Engineering ist untersagt.
(1) Der Kunde verpflichtet sich, die Zugangsdaten vor dem Zugriff Dritter zu schützen und sicher zu verwahren.
(2) Der Kunde ist für die von ihm verarbeiteten Inhalte selbst verantwortlich. Er stellt sicher, dass keine rechtswidrigen Inhalte gespeichert werden.
(3) Den Kunden trifft die Obliegenheit, seine Daten regelmäßig, mindestens jedoch vor Beendigung des Vertrages, eigenständig zu sichern.
(1) Für die inhaltliche Richtigkeit der eingegebenen Daten und erstellten Dokumente (insb. Steuer- und Rechnungsangaben) ist ausschließlich der Kunde verantwortlich.
(2) Bezüglich des DATEV-Exports stellt der Anbieter lediglich die technische Schnittstelle (CSV-Format) bereit. Der Kunde ist allein dafür verantwortlich, die Richtigkeit der Daten zu prüfen und diese rechtzeitig an seinen Steuerberater zu übermitteln.
(3) Bei der Nutzung öffentlich teilbarer Angebotslinks (Public Offers) trägt der Kunde die Verantwortung dafür, wem er diese Links zugänglich macht und für die datenschutzkonforme Verwendung des View-Trackings.
(1) Der Anbieter gewährleistet eine Verfügbarkeit der Software von 99 % im Jahresmittel am Übergabepunkt.
(2) Ausgenommen hiervon sind notwendige Wartungsarbeiten, Sicherheitsupdates sowie Zeiten der Nichtverfügbarkeit durch höhere Gewalt oder technische Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters.
(1) Der Support erfolgt per E-Mail oder über das integrierte Ticket-System.
(2) Ein Anspruch auf eine bestimmte Reaktionszeit besteht nicht. Kunden im „Business-Tarif" erhalten eine priorisierte Bearbeitung ihrer Anfragen.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), wobei die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt ist.
(3) Die verschuldensunabhängige Haftung für bei Vertragsschluss vorhandene Mängel (§ 536a BGB) ist ausgeschlossen.
Der Kunde stellt den Anbieter von allen Ansprüchen Dritter frei, die auf einer rechtswidrigen Nutzung der Software durch den Kunden beruhen oder mit seiner Genehmigung erfolgen. Dies gilt insbesondere für Verstöße gegen das Datenschutz-, Wettbewerbs- oder Urheberrecht.
(1) Die Parteien halten die Bestimmungen der DSGVO ein.
(2) Sofern der Kunde personenbezogene Daten Dritter über die Software verarbeitet, ist er der „Verantwortliche". Der Anbieter wird in diesem Fall als Auftragsverarbeiter tätig.
(3) Die Einzelheiten werden in einem gesonderten Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV) geregelt, der Bestandteil des Nutzungsverhältnisses ist.
(1) Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass für ihn gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen (z. B. 10 Jahre für Rechnungen gem. § 147 AO, 6 Jahre für Geschäftskorrespondenz gem. § 257 HGB).
(2) Die Software dient der Unterstützung der Dokumentenverwaltung, ersetzt jedoch nicht die eigenverantwortliche Archivierung durch den Kunden. Der Kunde muss vor einer Kontolöschung oder Vertragsbeendigung alle relevanten Daten eigenständig über die Exportfunktionen sichern.
(1) Nach Beendigung des Vertrages ist der Anbieter berechtigt, sämtliche im Rahmen des Vertrages gespeicherten Daten des Kunden nach Ablauf von 30 Tagen unwiderruflich zu löschen.
(2) Eine vorzeitige Löschung auf Wunsch des Kunden erfolgt nur, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten des Anbieters entgegenstehen.
(1) Der Anbieter darf den Zugang zur Software vorübergehend oder dauerhaft sperren, wenn der Kunde mit der Zahlung mehr als zwei Wochen im Verzug ist, ein begründeter Verdacht auf Missbrauch besteht oder gegen wesentliche Vertragspflichten verstoßen wurde.
(2) Die Sperrung entbindet den Kunden nicht von der Verpflichtung zur Zahlung der vereinbarten Vergütung.
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Die Änderungen werden dem Kunden mindestens 6 Wochen vor Inkrafttreten per E-Mail angekündigt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 6 Wochen ab Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Oldenburg in Holstein.
(1) Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Textform.
(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen dadurch nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.